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Hoch auf einem Hügel gelegen, das Meer dominierend, befindet sich Loreto, eine kleine Stadt, die sich komplett der "Santa Casa" widmet, eines der berühmtesten und verehrtesten Monumente des Christentums.
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Einer Legende zufolge wurde das Geburtshaus der Jungfrau Maria, das sich bis dahin unbeschädigt und geheiligt in Palästina befand, am 10. Dezember 1294 von Engeln aus dem fernen Nazareth bis zu diesem Ort an der Adriaküste auf einem grünen Hügel - (di lauri) daher auch der Name Loreto - geflogen.
Die heutige geschichtliche Hypothese, wissenschaftlich belegt, aber dennoch nicht weniger beeindruckend, führt die Versetzung von der "Heiligen Erde" des verehrten Gebäudes, das bis heute Ziel der Pilgerreisen von unzähligen Gläubigen aus aller Welt ist, auf die Kreuzritter zurück. |
Dank des Glaubens und der Geldgaben von Herrschern und Päpsten, die die Stätte besuchten, wurde im Jahre 1468, rund um das "Heilige Haus", der Bau der immensen Wallfahrtskirche begonnen, der sich mit Änderungen, Ornamenten und Dekorationen über fast drei Jahrhunderte hinzog und an deren Realisierung die berühmtesten Architekten und Künstler der damaligen Zeit beigetragen haben. Von Sangallo bis Bramante, bis Vanvitelli, Maler und Bildhauer aus den berühtesten und bekanntesten Schulen der Renaissance. |
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Das heutige Loreto, zwischen Himmel und Erde, zwischen Legende und Realität, bietet seinen Besuchern breitgefächerte Möglichkeiten: die erhabene Heiligkeit, unermeßliche Kunstschätze, Museen, touristische und künstlerische Ausflüge, Ausstellungen, internationale Musik-Festivals sowie zahlreiche. |
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